Richard Wagner und die NS-Zeit – die Verstrickung des Komponisten in die Ideologie der Nationalsozialisten füllt Bände. Wagner selbst hat mit seiner Schrift „Das Judenthum in der Musik“ von 1850 zur Salonfähigkeit des Antisemitismus beigetragen, das ist unbestritten. Dass rund um sein Haus Wahnfried nach seinem Tod viele Förderer der völkischen Rassenideologie zusammenfanden, will künftig ein Dokumentationszentrum zur NS-Ideologiegeschichte in Bayreuth zeigen. Dabei geht es nicht vorrangig um Wagner.
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