Überlebenskampf im Freistaat.

Schwindende Pluralität in der bayerischen Zeitungslandschaft

(Aus aktuellem Anlass: PNP übernimmt die Mittelbayerische Zeitung)

In Bayern scheint die Medienvielfalt mit 64 Blättern von Berchtesgaden bis Hof im Freistaat hoch zu sein. Schaut man genauer hin, relativiert sich der Eindruck sehr schnell. Den Markt teilen sich vor allem drei Medienkonzerne und die wollen sparen. 

Bericht im Deutschlandfunkkultur Länderreport Juni 2017.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/ueberlebenskampf-im-freistaat-die-bayerische.1001.de.html?dram:article_id=389583

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Erstes Hotel in Bayern führt Impfpflicht ein

In den bayerischen Tourismusorten herrscht derzeit Hochbetrieb. Die Hotels sind voll ausgelastet, in den Biergärten darf wieder gefeiert werden. Die Campingplätze sind ausgelastet. Während die CSU eine neue Bewertungsstrategie für die Pandemie ins Spiel bringt, dass nämlich künftig statt des Inzidenzwertes ein “dynamischer 3i-Wert” gelten soll – Impffortschritt, Intensivbettenauslastung und Inzidenz – schafft ein Hotelier in Garmisch-Partenkirchen Fakten. Bei ihm dürfen nur noch geimpfte Gäste übernachten.

Impfpflicht für Hotels? Das sorgt für Diskussionen.

Bericht im DLF Deutschland Heute
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Der Landarztmacher. Wie junge Ärzte für den Beruf des Landarztes begeistert werden

“Pfarrer und Landärzte sind eine aussterbende Spezies.” Dieser ironisch gemeinte Spruch hat in den vergangenen Jahren erschreckend an Aktualität gewonnen. Der Altersdurchschnitt in den Landarztpraxen liegt bei rund 54, ein Drittel sind über 60 Jahre alt. Die Nachfolge gestaltet sich schwierig.

Mehrere Bundesländer steuern bereits dagegen: Neben Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Die Landesregierung Baden-Württemberg stellt per Landarztquote 75 Studienplätze jährlich an Studienanfänger in der Humanmedizin bereit, die Landarzt werden möchten.

Mitten im Bayerischen Wald geht ein Landarzt einen ganz anderen Weg.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/medizinische-versorgung-neue-ideen-fuer-mehr-landaerzte-in.1001.de.html?dram:article_id=464390

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Hochwasserschutz: Alte Diskussion um neue Flutpolder

Die Bilder aus der Eifel haben es gezeigt: Hochwasser können sehr schnell auftreten und sind oft nicht exakt vorhersehbar. Während im Berchtesgadener Land die Aufräumarbeiten laufen und die Donaupegel in Passau zurückgehen, wird im Umweltministerium diskutiert, wie der Hochwasserschutz in Bayern optimiert werden kann. Die Kommunen wehren sich.

Beispiel Marxheim im Donaus-Ries.

Aus der Dlf Audiothek | Umwelt und Verbraucher |
https://srv.deutschlandradio.de/dlf-audiothek-audio-teilen.3265.de.html?mdm:audio_id=943004

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Islamunterricht in Bayern als Wahlpflichtfach. Zu Besuch im päpstlichen Wallfahrtsort Altötting.

In Deutschland leben gut vier Millionen Muslime, darunter rund 700 000 Schüler und Schülerinnen. Um den Islam nicht nur am Moscheen, sondern auch an staatlichen Schulen als Unterrichtsfach anzubieten, gehen die einzelnen Bundesländer unterschiedliche Wege.

In Bayern lief bis jetzt ein Modellprojekt, das ab kommendem Schuljahr als Wahlpflichtfach regulär angeboten wird. Doch Opposition und Zentralrat der Muslime in Bayern kritisieren die Umsetzung.

Bericht im Deutschlandfunk, Campus & Karriere 19.3.2021

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Flächenrebell im Chiemgau. Wie ein Dorf Einfamilienhäuser verhindern will

Rund 12 Hektar Fläche wird in Bayern pro Tag verbraucht. Für Gewerbegebiete, für Wohnsiedlungen, für Straßen und Freizeitangebote. Auf 5 Hektar will der Freistaat den Flächenfraß reduzieren. Nur wie?

Ein kleines Dorf im Chiemgau prescht jetzt vor. Der Bürgermeister hat ein Modellvorhaben durch den Gemeinderat gebracht, das künftig Einfamilienhäuser im Ort verhindern soll. Stattdessen setzt er auf Mehrgenerationenhäuser und Baugruppen. Aber was sagen die Einwohner dazu? (aus aktuellem Anlass)

Bericht im Deutschlandfunk Deutschland Heute 2019
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Kooperativer Religionsunterricht

Revolutionäre Alternative in der Pandemie

Bayern gilt als streng katholisches Bundesland. Der Vorschlag des Kultusministers Michael Piazolo, in Bayern während der Corona-Pandemie einen kooperativen Religionsunterricht einzuführen, überraschte – Eltern, Lehrkräfte, Schulleiter und natürlich die Kirchen. Mit einem gemeinsamen Religionsunterricht soll die Durchmischung der Klassen und damit Infektionen verhindert werden.

Dem Vorschlag des bayerischen Kultusministeriums folgen bisher nur sehr wenige Schulen, vor allem Eltern lehnen das Kooperationsmodell ab. Mittelschulleiter fordern generell eine Neuausrichtung des Religionsunterrichts.

Eine Schule in Nürnberg sieht in dem Kooperationsmodell eine Chance, Religion einmal anders zu unterrichten.

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