Dan Diner, Das Jahrhundert verstehen. Eine universalhistorische Deutung. Luchterhand Verlag.

Aleida Assmann, Erinnerungsräume. Formen und Wandlungen des kulturellen Gedächtnisses. C.H.Beck Verlag, 1999. (Rezension)

Ist es jemals möglich historische Ereignisse zu verstehen, nachzuempfinden und vielleicht sogar Lehren aus ihr zu ziehen? Der wohlgemeinte Imperativ, aus der Geschichte zu lernen, damit sie sich nicht wiederholt, hat sich mit den jüngsten nationalistischen Konflikten in Europa und anderswo ad absurdum geführt. Fast scheint es, hat sich nach dem Trauma von Holocaust und Vertreibung die Vergangenheit selbst überholt und dabei Erinnerungen ausgelöscht, das Gedächtnis geradezu einer Zensur unterworfen.

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Die englischen Comödianten des Herzogs Philipp Julius von Pommern-Wolgast in der Schloßkirche zu Loitz Anfang des 17. Jahrhunderts

Die kleine Stadt Loitz war nicht immer so unbedeutend für Vorpommern wie heute. Unter Philipp Julius von Pommern-Wolgast, dem letzten seines Geschlechts, blühte das kulturelle Leben am Hof von Wolgast und auch im Schloß von Loitz, dem zweiten Sitz des Fürsten. Bei den Hoffesten ging es dort hoch her, ähnlich wie an anderen deutschen Fürstenhäusern und oft zum Ärger der kleinen Leute. (NDR 1 Schwerin Kunstkaten, 25.04.99)

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Dietrich Bonhoeffer und die Bekennende Kirche in Hinterpommern

Essay

Vielen ist der Name Dietrich Bonhoeffer ein Ausdruck für den zähen Kampf der Kirche im Dritten Reich. Ein Kampf gegen Verunglimpfung der Bibel, gegen die Christenhetze der Nazis. Und nicht zuletzt ist der Name Bonhoeffer auch Ausdruck für das Scheitern dieses Widerstandes noch kurz vor Kriegsende. Für diesen Kampf um Glauben und Christentum hatte Bonhoeffer Mitstreiter gefunden, im Ausland und auch bei einem Teil der Kirche in Deutschland. Mit eine der wichtigsten Unterstützung leistete die Bekennende Kirche von Pommern, insbesondere der Kirchenkreis Köslin.

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Das alte neue Dreiecksverhältnis im 20. Jahrhundert

Uraufführung “Venus und Adonis”, Oper in einem Akt für Sänger und Tänzer von Hans Werner Henze (Text Hans-Ulrich Treichel) am Nationaltheater München Samstag 11.Januar 1997, 20.00 bis 21.15 Uhr 

In München wird der Opernliebhaber gleich zu Beginn des Neuen Jahres mit der Uraufführung eines deutschen Komponisten überrascht. Hans Werner Henze – derzeit der bekannteste Komponist Deutschlands – stellt seine Oper “Venus und Adonis” vor. Das Münchner Nationaltheater bringt damit seine 5. Uraufführung innerhalb von 5 Jahren auf die Bühne.

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