Es sind die kleinen Gedenkorte, die an das Wirken der 1943 ermordeten Geschwister Scholl in München erinnern. Viele Menschen in München machen sich Gedanken darüber, was ihnen der Widerstand der Scholls heute bedeutet.
Am 9. Mai 2021 ist der 100. Geburtstag von Sophie Scholl. Ein Feature.
In Deutschland leben gut vier Millionen Muslime, darunter rund 700 000 Schüler und Schülerinnen. Um den Islam nicht nur am Moscheen, sondern auch an staatlichen Schulen als Unterrichtsfach anzubieten, gehen die einzelnen Bundesländer unterschiedliche Wege.
In Bayern lief bis jetzt ein Modellprojekt, das ab kommendem Schuljahr als Wahlpflichtfach regulär angeboten wird. Doch Opposition und Zentralrat der Muslime in Bayern kritisieren die Umsetzung.
Die Entscheidung gleicht einem Sakrileg: Das Kloster Ettal – deutschlandweit 2010 vor allem bekannt geworden durch den Missbrauchsskandal – schließt zum Ende des Schuljahr 2024 sein Internat. Damit geht eine über 300jährige Geschichte zu Ende.
Die Entscheidung für eine endgültige Schließung liegt nicht nur an den Auswirkungen der Pandemie oder der Missbrauchsvorwürfe, sagt das Kloster. Die Zahlen seien seit den 90er Jahren zurückgegangen.
Ist Ettal nur ein Einzelfall oder geht es anderen Internaten in der Pandemie auch so?
Direkte Demokratie klingt nach Mitbestimmungsrecht, der Bürger kann gesellschaftliche Veränderungen aktiv mitgestalten – so die Theorie.
Direkte Demokratie geschieht bis heute überwiegend in Bürgerbegehren, Bürgerentscheiden, Bürgerworkshops, Projekte der Stadtplanungen sind in den Rathäusern einsehbar. Doch zu selten werden diese Möglichkeiten von einem repräsentativen Durchschnitt der Bevölkerung genutzt.
Künftig ist deshalb in München auch eine digitale Bürgerbeteiligung möglich. 2015 in Madrid gegründet, verspricht die kostenlose open-source-Plattform „Consul“ mehr Mitbestimmung durch die gesamte Stadtgesellschaft.
Das System der Konzentrationslager in Europa umfasste in der Zeit zwischen 1936 und 1945 insgesamt 24 Hauptlager und über 1.000 Außenlager.
In und um München herum existierten 400 Zwangsarbeiterlager, andere Quellen reden sogar von 550, nur ein einziges ist bis heute fast vollständig erhalten. Anders als bei dem ebenfalls noch erhaltenen Zwangsarbeiterlager Berlin-Schöneweide wohnen und arbeiten in den Lagerbaracken von Neuaubing Künstlerinnen und Künstler, eines der Gebäude wird als Kita, ein anderes vom städtischen Sozialamt als Jugendfarm genutzt.
Mischnutzung, Gedenkort, Spekulationsobjekt? Erinnerungskultur der Zukunft.
Seit knapp einem halben Jahr ist die Regisseurin und ehemalige Intendantin des Theater Freiburg Barbara Mundel Chefin der Münchner Kammerspiele. Coronabedingt setzt das Haus an der Maximilianstraße derzeit auf Livestreams, wie kürzlich „Gespenster“ über die Familie Mann.
Doch die Kammerspiele wollen nicht nur digital sichtbar bleiben, sondern auch ganz analog – mit Hilfe des Habibi-Kiosk.
Island sieht dem Schmelzen der Gletscher hilflos zu
Während in Madrid über die Möglichkeiten der Begrenzung der Erderwärmung diskutiert wird, veröffentlichen Wissenschaftler auf Island ihre neueste Studie zum Zustand der isländischen Gletscher. Nach deren Berechnungen wird im Jahr 2300 der im Südosten gelegene Vatnajökull verschwunden sein, Islands größter Gletscher – so groß wie Berlin.
Auch die Eishöhlen unter den Gletschern verschwinden. Der längste Eistunnel der Welt ist im Langjökull, Islands zweitgrößtem Gletscher im Westen der Insel.
Mit der Einführung der 10h-Regelung vor sechs Jahren durch Ministerpräsident Horst Seehofer sank der Ausbau der Windkraft in Bayern auf ein Minimum. Anträge auf neue Windräder wurden nicht mehr gestellt.
Die Freien Wähler wollen das jetzt ändern trotz Passus im Koalitionsvertrag. Im Rahmen der neuen Windkraftoffensive „Aufwind“ konnten sich Gemeinden aus ganz Bayern für die Beratung durch einen kostenlosen Windkümmerer bewerben. In jedem Regierungsbezirk erhielten fünf Kommunen den Zuschlag. Auch im Chiemgau.
Seit dem 2. November sind in Bayern zum zweiten Mal alle Museen geschlossen. Wann genau das endet, weiß keiner. Einzige Möglichkeit für Häuser im Münchner Kunstareal wie die drei Pinakotheken, das Museum Brandhorst, das Haus der Kunst, die Kunsthalle, das Lenbachhaus, die Glyptothek oder die Schack-Galerie ist, ihr Online-Angebot auszubauen. Bei den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen wurde bereits 2016 mit einer Digitalisierungsoffensive begonnen, alle Werke auch für Interessierte und Kunsthistoriker weltweit online zugänglich zu machen.
Ob nun in Berlin oder Barbados, in Köln oder am Strand von Mauritius – derzeit werben Karibikstaaten und andere tropische Länder um Menschen, bei denen es eigentlich egal ist, wo sie im Homeoffice arbeiten. Klingt verlockend, ist aber rechtlich nicht so einfach.