In Bayern scheint die Medienvielfalt mit 64 Blättern von Berchtesgaden bis Hof im Freistaat hoch zu sein. Schaut man genauer hin, relativiert sich der Eindruck sehr schnell. Den Markt teilen sich vor allem drei Medienkonzerne und die wollen sparen.
Bericht im Deutschlandfunkkultur Länderreport Juni 2017.
Knappe Betten, überfüllte Kliniken, überforderte Ärzte und Pflegepersonal – die Corona-Pandemie zeigt die Defizite bei der medizinischen Versorgung in Deutschland. Alles selbstverschuldet meinen Kritiker. Denn: seit dreißig Jahren werden Kliniken geschlossen, Betten abgebaut. Tatsächlich wurden mitten in der Pandemie 2020 bundesweit zwanzig Krankenhäuser geschlossen, vier davon in Bayern. Die Bettenknappheit – alles selbstverschuldet. Darauf weist heute Nahmittag ab 15 Uhr der Aktionstag „Gegen Klinikschließungen“ in Nürnberg hin.
Der Anlaß: Die 94. Gesundheitsministerkonferenz der Länder. Den Vorsitz hat derzeit der Freistaat Bayern, weshalb Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in München erwartet wird, begleitet von bundesweiten Protesten.
Nach der Debatte über den holprigen Impfstart hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder die nächste Diskussion eröffnet. Er denkt laut über eine mögliche Impfpflicht für gewisse Berufsgruppen, besonders Pflegekräfte, nach. Unterstützt wird er vom Weltärztepräsident Frank-Ulrich Montgomery: „Wer Umgang mit vulnerablen Gruppen hat, muss immunisiert sein.“
Medizinische Versorgungszentren MVZ sind auf dem Vormarsch.
Immer weniger Medizinstudierende planen, eine eigene Praxis zu gründen. Investoren hoffen auf hohe Renditen der Gesundheitsambulanzen. Doch für Patienten können sie zu Nachteilen führen.
Die einen pendeln 600 Kilometer durch die Republik zur Arbeit. Bei den anderen kommt die Arbeit zum Ort. Personaler werben jedenfalls um die raren Fachkräfte mit vielen Angeboten neben dem Job.
Der vierköpfige Gemeindekirchenrat von Hanshagen traute seinen Augen kaum, als sich ihr Pfarrer auf dem Friedhof mitten auf eines der alten Gräber mit den schmiedeeisernen Kreuzen stellte und vehement deren Beseitigung forderte.
Der Sonderwirtschaftsraum Kaliningrad im Herbst 1997
Seitdem das Kaliningrader Gebiet 1991 für Ausländer geöffnet und eine Freihandelszone eingerichtet wurde, erhoffte sich die russische Regierung einen wirtschaftlichen Boom in seiner Exklave, ausländische Investitionen , ein kleines Hongkong mitten in Europa.
Im Herbst 1997 sieht die Situation, nüchtern gesehen, schlechter aus als vor Perestroika und Gebietsöffnung.