Kampf gegen Boko Haram. Ausbau der DDR-Zentren in der Sahelzone als Reintegrationsangebot

Schild zur Einfahrt des Demilitarisierungscamps von Meri/Kamerun

In der Sahelzone in West- und Zentralafrika ist jetzt die Zeit der Dürre. Die Monate der Trockenzeit bedeuten wieder mehr Übergriffe durch die Terrorgruppe Boko Haram. Im Kampf gegen die islamischen Kämpfer hatten sich 2018 die vier Länder der Lake-Tschad-Region – Kamerun, Nigeria, Niger und Tschad – auf die Einrichtung von sogenannten DDR-Zentren geeinigt (Demilitarisierung, Demobilisierung und Reintegration), in denen Boko Haram-Kämpfer ihre Waffen abgeben können und die Möglichkeit erhalten sollen, sich wieder in die Gesellschaft zu reintegrieren. In diesem Jahr wurde in Kamerun die erste von drei geplanten Aufnahmeeinrichtungen eingeweiht, erste Kämpfer wurden aufgenommen.

Deutschlandfunk 2.12.21, Informationen am Morgen
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Nach Amazonas – verstärkte Abholzung im Kongo-Becken

Holztransporter im Regenwald bei Lomié

Wenn man von Waldrodung in großem Stil redet, wird vor allem das Amazonasgebiet genannt. Auch der zweitgrößte Regenwald der Welt, im Kongo-Becken von Zentralafrika, gerät mittlerweile in das Blickfeld von internationalen Firmen. Für Kautschuk, Palmöl und Kakao werden Plantagen angelegt, das Tropenholz wird ins Ausland exportiert. Indigene Völker müssen ihre angestammten Gebiete verlassen.

Entwicklungsminister Gerd Müller lud kürzlich Vertreter der zentralafrikanischen Staaten nach Berlin zu einer Tropenwaldkonferenz.

Eine abschließende Deklaration hat sich zum Ziel gesetzt, 127 Millionen Hektar Wald bis 2030 zu schützen und wiederherzustellen. Das entspricht der dreifachen Fläche Deutschlands. Zur Situation vor Ort in Ostkamerun.

Deutschlandfunk Umwelt 11.10.21
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Afrikanische Mode für die Laufstege der Welt. Die Mode-Designschule von Yaoundé

Masterclass 2021

Von Paris bis Mailand. Mode aus Afrika steht immer häufiger im Rampenlicht. DesignerInnen wie Rich Mnisi zum Beispiel, Imane Ayissi, Martial Tapolo. oder Thebe Magugu begeistern mit den bunten Stoffen und ausgefallenen Schnitten in Paris und London. Fashion-Weeks gibt es mittlerweile auch in Afrika selbst: in Lagos in Nigeria, in Dakar, in Kamerun oder auf Zanzibar in Tansania.

Die Modeschule in Kamerun, in der Hauptstadt Yaoundé möchte jungen Kameruner aus allen Landesteilen die Chance geben, ebenfalls einmal auf den Laufstegen der Welt sichtbar zu werden. Jedes Jahr lädt der Designer Yves Eyaa zu einer Meisterklasse ein.

Deutschlandfunk, Corso 7.10.21

www.ccmc-cameroun.com

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