Zwangsarbeiterlager als Wohn- und Arbeitsort. Der künftige Umgang mit Erinnerungskultur

Das System der Konzentrationslager in Europa umfasste in der Zeit zwischen 1936 und 1945 insgesamt 24 Hauptlager und über 1.000 Außenlager.

In und um München herum existierten 400 Zwangsarbeiterlager, andere Quellen reden sogar von 550, nur ein einziges ist bis heute fast vollständig erhalten. Anders als bei dem ebenfalls noch erhaltenen Zwangsarbeiterlager Berlin-Schöneweide wohnen und arbeiten in den Lagerbaracken von Neuaubing Künstlerinnen und Künstler, eines der Gebäude wird als Kita, ein anderes vom städtischen Sozialamt als Jugendfarm genutzt.

Mischnutzung, Gedenkort, Spekulationsobjekt? Erinnerungskultur der Zukunft.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/erinnerungskultur-in-bayern-ehemaliges-zwangsarbeiterlager.976.de.html?dram:article_id=492931

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Flächenrebell im Chiemgau. Wie ein Dorf Einfamilienhäuser verhindern will

Rund 12 Hektar Fläche wird in Bayern pro Tag verbraucht. Für Gewerbegebiete, für Wohnsiedlungen, für Straßen und Freizeitangebote. Auf 5 Hektar will der Freistaat den Flächenfraß reduzieren. Nur wie?

Ein kleines Dorf im Chiemgau prescht jetzt vor. Der Bürgermeister hat ein Modellvorhaben durch den Gemeinderat gebracht, das künftig Einfamilienhäuser im Ort verhindern soll. Stattdessen setzt er auf Mehrgenerationenhäuser und Baugruppen. Aber was sagen die Einwohner dazu? (aus aktuellem Anlass)

Bericht im Deutschlandfunk Deutschland Heute 2019
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Habibi-Kiosk. Neues Schau-Fenster für die Münchner Kammerspiele

Seit knapp einem halben Jahr ist die Regisseurin und ehemalige Intendantin des Theater Freiburg Barbara Mundel Chefin der Münchner Kammerspiele. Coronabedingt setzt das Haus an der Maximilianstraße derzeit auf Livestreams, wie kürzlich “Gespenster” über die Familie Mann.

Doch die Kammerspiele wollen nicht nur digital sichtbar bleiben, sondern auch ganz analog – mit Hilfe des Habibi-Kiosk.

Bericht im ORF Ö1
Habibi-Kiosk. Neues Schau-Fenster für die Münchner Kammerspiele
Habibi-Kiosk an der Münchner Maximiliansstraße mit Eröffnungs-Performance “Dr. Berg”
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Regen in der Gletscherhöhle.

Island sieht dem Schmelzen der Gletscher hilflos zu

Während in Madrid über die Möglichkeiten der Begrenzung der Erderwärmung diskutiert wird, veröffentlichen Wissenschaftler auf Island ihre neueste Studie zum Zustand der isländischen Gletscher. Nach deren Berechnungen wird im Jahr 2300 der im Südosten gelegene Vatnajökull verschwunden sein, Islands größter Gletscher – so groß wie Berlin.

Auch die Eishöhlen unter den Gletschern verschwinden. Der längste Eistunnel der Welt ist im Langjökull, Islands zweitgrößtem Gletscher im Westen der Insel.

Regen in der Gletscherhöhle.
Bizarre Formationen 15 Meter tief im Gletscher
Bericht im DLF Umwelt & Verbraucher
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Bayerns Windkümmerer. Windkraftanlagen trotz 10h-Regel.

Mit der Einführung der 10h-Regelung vor sechs Jahren durch Ministerpräsident Horst Seehofer sank der Ausbau der Windkraft in Bayern auf ein Minimum. Anträge auf neue Windräder wurden nicht mehr gestellt.

Die Freien Wähler wollen das jetzt ändern trotz Passus im Koalitionsvertrag. Im Rahmen der neuen Windkraftoffensive “Aufwind” konnten sich Gemeinden aus ganz Bayern für die Beratung durch einen kostenlosen Windkümmerer bewerben. In jedem Regierungsbezirk erhielten fünf Kommunen den Zuschlag. Auch im Chiemgau.

Bericht im DLF Umwelt & Verbraucher Dez. 2020
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Das Münchner Kunstareal online

Pinakotheken & Co. – für die Chance danach

Seit dem 2. November sind in Bayern zum zweiten Mal alle Museen geschlossen. Wann genau das endet, weiß keiner. Einzige Möglichkeit für Häuser im Münchner Kunstareal wie die drei Pinakotheken, das Museum Brandhorst, das Haus der Kunst, die Kunsthalle, das Lenbachhaus, die Glyptothek oder die Schack-Galerie ist, ihr Online-Angebot auszubauen. Bei den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen wurde bereits 2016 mit einer Digitalisierungsoffensive begonnen, alle Werke auch für Interessierte und Kunsthistoriker weltweit online zugänglich zu machen.

Bericht im ORF Ö1
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Lieber erstmal nicht – warum eine junge Altenpflegerin keine Impfung will

Nach der Debatte über den holprigen Impfstart hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder die nächste Diskussion eröffnet. Er denkt laut über eine mögliche Impfpflicht für gewisse Berufsgruppen, besonders Pflegekräfte, nach. Unterstützt wird er vom Weltärztepräsident Frank-Ulrich Montgomery:  „Wer Umgang mit vulnerablen Gruppen hat, muss immunisiert sein.“ 

Sendung im Deutschlandfunkkultur Studio 9 & Länderreport
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Braucht Bayern eine zweite Technische Universität in Nürnberg?

Seit dem 1. Januar 2021 gibt es eine neue Technische Universität in Deutschland.

Neugründungen von Universitäten sind in Deutschland nicht jeden Tag. Anfang der siebziger Jahre kam als letztes eine der jüngsten Universitäten hinzu, die Bremer Uni, ansonsten haben Deutschlands ehrwürdige Bildungshäuser teilweise fast 600 Jahre auf dem Buckel. In Bayern will man das ändern. 2017 wurde der Beschluss gefasst, Mitte Dezember gab auch das bayerische Parlament seine Zustimmung zur neuen TUN.

1,2 Milliarden Euro soll die neue Bildungsinstitution kosten.

Bericht im DLF Campus & Karriere 5. Januar 2021
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