Sprachrohr gegen die Krise seiner Heimat Südwestkamerun – Portrait des Sängers Mr. Leo

Seit über sechs Jahren herrscht in den englischsprachigen Gebieten von Kamerun Ausnahmezustand. Mitten in diesem Gebiet, in der Stadt Buea, lebten und arbeiteten früher die meisten Musiker und Musikerinnen Kameruns in ihren Musikstudios, viele KünstlerInnen stammen von dort, so wie Fonyuy Nsobunrika Leonard, kurz Mr. Leo. In seinen Liedern und Videos steht noch immer die andauernde Krise im Mittelpunkt. Jetzt hat er die neue Single „Omale“ veröffentlicht.

Sounds aus Südwest-Kamerun: Der Musiker Mr. Leo | deutschlandfunkkultur.de

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Sound der Krise. Die junge anglophone Musikszene Kameruns

Gemeinsam gegen den Bürgerkrieg.

Mary Asaba, links und Mr. Leo, rechts

Seit fünf Jahren tobt in Kamerun ein Bürgerkrieg im englischsprachigen Nordwest- und im Südwesten des Landes. Viele anglophone KünstlerInnen, MusikerInnen und SängerInnen mussten deshalb seit 2016 ihre Heimat verlassen. Statt in ihren Musikstudios in Buea, der Regionalhauptstadt des Südwestens, produzieren sie ihre Alben in Douala, der Hafenstadt Kameruns. Eine neue Generation kreativer Köpfe setzt sich mit Hilfe ihrer Songs gegen die Vertreibung und die wachsende Gewalt in den Krisengebieten ein und verschafft sich damit mittlerweile auch international Gehör.

Bericht Deutschlandfunk Corso

Der Sound der Krise: Wie Musiker in Kamerun sich gegen das System auflehnen (deutschlandfunk.de)

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