Klassenzimmer unter Segeln – Schulunterricht auf einem Dreimaster

Spanisch in Havanna lernen, im Regenwald Pflanzen untersuchen und Mathematik beim Navigieren erproben: Schüler büffeln beim Projekt „Klassenzimmer unter Segeln“ während einer Reise auf einem Dreimaster. Sechseinhalb Monate sind sie unterwegs – und übernehmen dabei auch die Küche und die Nachtwachen.

Klassenzimmer unter Segeln - Schulunterricht auf einem Dreimaster
„In Kiel ist da steht die große Thor, *ne riesen Reise steht bevor“ 6 Monate weg von den Eltern (Deutschlandradio / Susanne Lettenbauer)

Beitrag auf www.deutschlandfunk.de

“Klassenzimmer unter Segeln” aus CAMPUS & KARRIERE von Deutschlandfunk
„Klassenzimmer unter Segeln – Schulunterricht auf einem Dreimaster“ weiterlesen

UN-Bergtourismus. Nachhaltigkeit statt Overtourism.

Die Zahl der Bergtouristen steigt weltweit. Mancherorts führt das zu Konflikten. Bei der Europäisch-asiatischen Berg-Tourismus-Konferenz der Vereinten Nationen in Berchtesgaden diskutieren Branchenexperten über Lösungen: Mehr Nachhaltigkeit statt Partymeile – so soll demnach die Zukunft des Bergtourismus aussehen.

Beitrag auf www.deutschlandfunk.de/

“Tourismus-Konferenz: Mehr Nachhaltigkeit im Bergtourismus?” aus UMWELT UND VERBRAUCHER von Deutschlandfunk. Veröffentlicht: 2019.
„UN-Bergtourismus. Nachhaltigkeit statt Overtourism.“ weiterlesen

Trinkwasser aus der Leitung oder Flasche?

Streit um wertvolles Tiefengrundwasser im fränkischen Altmühlgebiet

Vermarktung und Privatisierung von Wasser sorgt immer wieder für hitzige Diskussionen, weltweit. Brunnen und Wasserreserven in Deutschland sind meist in öffentlicher Hand. Was nicht heißt, dass Trinkwasser aus dem Boden nicht auch gehandelt oder verpachtet werden kann. Im wasserarmen Franken wird Tiefengrundwasser angezapft – um es hinterher zu verkaufen.

Bericht im Deutschlandfunk Umwelt & Verbraucher 2019
„Trinkwasser aus der Leitung oder Flasche?“ weiterlesen

Äthiopien – Artenschutz durch Kirchenwälder

Von den einstigen Wäldern Äthiopiens ist heute kaum noch etwas übrig. Doch rund um die christlich-orthodoxen Klöster des Landes kann man die frühere Artenvielfalt noch erahnen. Die Kirchenwälder gelten als heilig und werden daher vor der Abholzung geschützt.

Ein christlicher Baum? In einem Kirchenwald bei Addis Abeba (Deutschlandradio / Susanne Lettenbauer)
Ein christlicher Baum? In einem Kirchenwald bei Addis Abeba (Deutschlandradio / Susanne Lettenbauer)

Beitrag auf www.deutschlandfunk.de

“Artenschutz am Kloster: Kirchenwälder in Äthiopien” aus TAG FÜR TAG von Deutschlandfunk.
„Äthiopien – Artenschutz durch Kirchenwälder“ weiterlesen

Wer einmal lügt. Das zweite Leben des Wolfgang Beltracchi.

Deutsche Galerien weigern sich, seine jetzt unter eigenem Namen laufenden Bilder auszustellen. In Italien ist man da weniger zimperlich: Sein aktuelles Projekt „Kairos“, initiiert von einem deutschen Mäzen, sorgte im Herbst für Aufregung in Venedig in der Bibliotheca Nazionale Marciana am Markusplatz.

Wer einmal lügt. Das zweite Leben des Wolfgang Beltracchi.
Beltracchi-Ausstellung am Markusplatz Venedig
Bericht im ORF Ö1 Kulturjournal
„Wer einmal lügt. Das zweite Leben des Wolfgang Beltracchi.“ weiterlesen

Barbers „Vanessa“ beim Glyndebourne Festival. Zwischen Realität und Illusion

Sebastian Schwarz wollte das renommierte Glyndebourne Opernfestival zu einer experimentierfreudigen Bühne machen. Dann gab er seinen Posten als Generaldirektor unerwartet ab. Seine Vision ist in diesem Jahr dennoch erkennbar – zum Beispiel in einer Inszenierung von Samuel Barbers Oper „Vanessa“.

Szene aus Samuel Barbers Oper "Vanessa" (Tristram Kenton)Humorvolles Trauerspiel rund um weibliche Gefühle: Keith Warners Inszenierung von Samuel Barbers Oper „Vanessa“ (Tristram Kenton)

„Barbers „Vanessa“ beim Glyndebourne Festival. Zwischen Realität und Illusion“ weiterlesen

Auf den Spuren von Karen Blixen

Seit 1963 ist Kenia von Großbritannien unabhängig. Dennoch erinnert bis heute vieles an die Kolonialvergangenheit – und lässt im besten Fall sogar die Kassen klingeln. So wie im Karen-Blixen-Museum in Nairobi, das an die erfolglose, aber dennoch berühmte dänische Kaffeefarmerin erinnert.

Das Karen-Blixen-Museum mit Wohnhaus in Kenia (Deutschlandradio/Susanne Lettenbauer)„Ich hatte ein Farm in Afrika“ – das Haus der dänischen Kafffeefarmerin Karen Blixen in Kenia (Deutschlandradio/Susanne Lettenbauer)

Bericht im DLF Sonntagsspaziergang

„Auf den Spuren von Karen Blixen“ weiterlesen

Passionstheater Oberammergau schlägt hohe Wellen.

Richard Wagner „Fliegender Holländer“ auf Passionsboden. Sinn und Unsinn von Oper in Oberammergau

Der kleine oberbayerische Ort Oberammergau ist für die einen ein heiliger Wallfahrtort, für andere einfach nur sehr skurril. Bunte Lüftlmalerei, zahlreiche Jesus-Holzschnitzfiguren in Souvenirläden und ein Passionstheater, das alle zehn Jahre Schauplatz des ältesten Passionsspiels der Welt ist.

Doch was genau passiert zwischen den zehn Jahren in dem Theater, das immerhin 4500 Zuschauer fasst?

Bericht im SWR 2 Cluster am 5.7.17
Passionstheater Oberammergau schlägt hohe Wellen.
Gabor Bretz als Fliegender Holländer im Passionstheater Oberammergau
„Passionstheater Oberammergau schlägt hohe Wellen.“ weiterlesen

Überlebenskampf im Freistaat.

Schwindende Pluralität in der bayerische Zeitungslandschaft

In Bayern scheint die Medienvielfalt mit 64 Blättern von Berchtesgaden bis Hof im Freistaat hoch zu sein. Schaut man genauer hin, relativiert sich der Eindruck sehr schnell. Den Markt teilen sich vor allem drei Medienkonzerne und die wollen sparen. 

Bericht im Deutschlandfunkkultur Länderreport Juni 2017.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/ueberlebenskampf-im-freistaat-die-bayerische.1001.de.html?dram:article_id=389583

„Überlebenskampf im Freistaat.“ weiterlesen

Freiwillig verkauft oder abgepresst? Nazigeschichte der BND-Grundstücke in Pullach

Die kleine Kommune Pullach bei München hat eine besondere Geschichte.

Sie steht nicht nur für Reichtum und schicke Villen von Münchner Beamten. Sie ist auch seit Gründung der Bundesregierung ein Synonym für den Bundesnachrichtendienst BND. Von Pullach aus wurden im Kalten Krieg Spione in die Welt geschickt. Was nicht so bekannt ist: Das heutige BND-Gelände am Hochufer der Isar war bereits im Dritten Reich für Nazigrößen wie Martin Bormann, Vermögensverwalter von Adolf Hitler, eine beliebte Wohngegend.

Die Gebäude der Nazisiedlung stehen noch heute, teilweise auf BND-Gelände. Weil der Bundesnachrichtendienst künftig nicht mehr von Pullach, sondern von Berlin aus spionieren soll, spekuliert die Gemeinde nach dem Wegzug auf millionenschweren Baugrund und Gewerbeflächen.

Wären da nicht fünf Familien, denen die Flächen vor dem Dritten Reich gehörten und sie jetzt zurückfordern. Die Nationalsozialisten hätten ihnen in den 1930er Jahren die wertvollen Grundstücke abgepresst, ähnlich wie Raubkunst. Die heutigen Besitzer – der Freistaat Bayern, das Land Bayern, die Stadt München und die Bundesrepublik Deutschland – bestreiten das.

Bericht im Deutschlandfunkkultur Länderreport
„Freiwillig verkauft oder abgepresst? Nazigeschichte der BND-Grundstücke in Pullach“ weiterlesen